Internationale Liga für Menschenrechte

Die Wurzeln der Internationalen Liga für Menschenrechte reichen zurück bis ins Jahr 1914. Bis zum Verbot 1933 engagierte sich die "Deutsche Liga für Menschenrechte" für die Sicherung der in der Weimarer Reichsverfassung festgelegten demokratischen Rechte. Führende Mitglieder, unter ihnen der Liga-Vorsitzende und Herausgeber der "Weltbühne" Carl von Ossietzky gehörte zu den ersten Opfern der nationalsozialistischen Herrschaft.

Nach dem zweiten Weltkrieg gründeten Mitglieder der früheren Liga in Berlin die Internationale Liga für Menschenrechte im Geiste von Carl von Ossietzky neu. Als Nichtregierungsorganisation handelt die Internationale Liga für Menschenrechte unabhängig von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen.

Ihre vorrangige Aufgabe sieht die Liga darin, eine kritische Öffentlichkeit herzustellen und Druck auf Regierungen oder Entscheidungsträger zu erzeugen. Die Liga untersucht die Bedeutung von NGOs unter den Bedingungen der Globalisierung und sucht nach neuen Wegen für die Durchsetzung der Menschenrechte. 

Anschrift:
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
www.ilmr.org



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