Mit diesem Papier formuliert Das FORUM MENSCHENRECHTE Grundverständnis von rassistischer Diskriminierung und leitet daraus in allgemeiner Form Perspektiven des Handelns ab.
Rassismus kam in Europa nicht erst zu Zeiten des Kolonialismus zum Ausdruck. Im 20. Jahrhundert war er historisch zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie. Er diente als Rechtfertigung für massive, staatlich verordnete Diskriminierungen und Verfolgungen und für den Völkermord aufgrund des Antisemitismus und Antiziganismus. Zur Beschreibung von Phänomenen der Diskriminierung in Deutschland spielte der Begriff des Rassismus darauf jahrzehntelang keine Rolle mehr; stattdessen wurden problematische Ausdrücke wie „Fremdenfeindlichkeit" oder „Ausländerfeindlichkeit" eingeführt. Ein Grund dafür waren die schmerzlichen Erinnerungen an die NS-Vergangenheit, die der Begriff des Rassismus mit sich bringt. Die Rassismusdiskussion in Deutschland hat erst in den letzten Jahren wieder an Intensität gewonnen, unterstützt durch politische Prozesse auf Ebene der Vereinten Nationen und der EU... mehr >>
Presseerklärung zum Gespräch mit Außenminister Westerwelle >>
Das Forum Menschenrechte fordert breite gesellschaftliche Diskussion zur Überwindung von Armut >> Pressemitteilung und Stellungnahme des Forums Menschenrechte.
Zum 15. 9. 2009 hat Prof. Dr. Heiner Bielefeldt seine Tätigkeit als Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) beendet und zum gleichen Zeitpunkt den an der Universität Erlangen-Nürnberg neu eingerichteten Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik übernommen.
Seit Heiner Bielefeldt 2003 die Leitung des DIMR übernommen hat, hat das Institut sich mit viel Elan seinen Aufgaben gestellt.
Die Gründung des DIMR hatte sich in hohem Maß dem Drängen des Forums Menschenrechte verdankt, und das Forum und seine Mitgliedsorganisationen sehen heute mehr denn je im DIMR einen wesentlichen Akteur in der deutschen menschenrechtspolitischen Landschaft.
Unter der Leitung von Heiner Bielefeldt und der stellvertretenden Direktorin Frauke Seidensticker hat sich das Institut einen hervorragenden Ruf als unbestechlicher Sachwalter der Menschenrechte und unabhängiger Partner sowohl von Regierung und Parlament wie auch den zivilgesellschaftlichen Organisationen erarbeitet. Heiner Bielefeldt war uns als Direktor ein immer aufgeschlossener, ungemein kompetenter und ebenso kritischer wie konstruktiver Gesprächspartner. Wir bauen darauf, dass er uns auch nach seiner Rückkehr an die Universität verbunden bleiben wird. Bei seiner neuen Aufgabe wünschen wir ihm viele Studierende, die sich von seinem Wissen und seinem Elan anstecken lassen zu neuem menschenrechtlichem Engagement.
Das Kuratorium des DIMR hat Prof. Dr. Beate Rudolf als neue Direktorin gewählt. Das Forum Menschenrechte beglückwünscht Beate Rudolf zu ihrer Wahl und freut sich darauf, auch mit ihr konstruktiv zusammenzuarbeiten.
Das FORUM MENSCHENRECHTE fordert von allen Parteien, Menschenrechte nicht nur in Wahlkampfreden anzusprechen, sondern sie in allen Bereichen politischen Handelns zu verankern. Dazu bildet der von über 50 Organisationen aus dem Bereich der Zivilgesellschaft in Deutschland vorgelegte Forderungskatalog eine konkrete Grundlage.
Weitere Infos: Forderungskatalog Kurzfassung und Pressemitteilung
FMR BLOG zum Länderprüfverfahren UPR (Universal Periodic Review)
www.upr.forum-menschenrechte.de
Eine Pressemitteilung des FORUM MENSCHENRECHTE finden Sie hier>>>

Veranstaltung des
FORUM MENSCHENRECHTE
im Französischen Dom, Berlin am 03.12.2008:
"Deutsche Verantwortung für Menschenrechtspolitik im In- und Ausland."
Eine kleine fotografische Dokumentation dieser Veranstaltung finden Sie in der Rubrik FORUM MENSCHENRECHTE im Bild.
Eine Presseerklärung finden Sie hier >>>
Auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben sterben Tausende Flüchtlinge und Migranten an Europas Grenzen. Pro Asyl, Mitglied im FORUM MENSCHENRECHTE, bittet um Unterstützung für seine im Frühjahr 2008 gestartete Kampagne "Stoppt das Sterben".
Zur Kampagnen Website >>>
Weitere Infos auch unter: www.proasyl.de
Das Child Rights Information Network CRIN hat eine internationale Kampagne für ein Individualbeschwerderecht zur Kinderrechtskonvention gestartet. Infos zur Kampagne und Unterzeichnungsmöglichkeit auf www.crin.org.